Häufig gestellte Fragen

RICHTLINIE FÜR ZUCHTRINDER

(COVID-19-Zuchtrinder-Richtlinie)

Antwort

Ansprechpartner für die Abwicklung der COVID-19-Zuchrinder Richtlinie ist die Rinderzucht Steiermark eG.
evelyn.zarfl@rinderzucht-stmk.at
Tel. 03833-20070-16

Antwort

Das Land Steiermark gewährt Entschädigungen für weibliche Zuchtrinder, die über Vermittlungstätigkeit der Rinderzucht Steiermark zum Verkauf angeboten oder verkauft werden.
Folgende Kategorien werden entschädigt:

• Kühe und trächtige Kalbinnen
• Jungrinder (>6 Monate und nicht trächtig)

Antwort

Entschädigungswerber/-innen können natürliche Personen sowie juristische Personen sein, welche einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen.

Antwort

Inlandsvermarktung:
Die Entschädigung für vermittelte, über eine Versteigerung vermarktete oder bei einer Versteigerung aufgetriebene und nicht vermarktete (da kein Gebot vorhanden) Kühe und trächtige Kalbinnen beträgt 200 EUR je Tier für den Landwirt, der das Tier verkauft bzw. auftreibt. Die Entschädigung für vermittelte, über eine Versteigerung vermarktete oder bei einer Versteigerung aufgetriebene und nicht vermarktete (da kein Gebot vorhanden) Jungrinder beträgt 150 EUR je Tier für den Landwirt, der das Tier verkauft bzw. auftreibt. Von der Entschädigung ausgeschlossen sind jene Kühe und trächtigen Kalbinnen, die trotz eines Gebotes von > 1.500 EUR vom Verkäufer nicht abgegeben wurden und jene Jungrinder, die trotz eines Gebotes von > 750 EUR vom Verkäufer nicht abgegeben wurden.

Exportvermarktung:
Die Entschädigung für in den Export vermarktete Kühe und trächtigen Kalbinnen beträgt 200 EUR je Tier, für den Landwirt, der das Tier verkauft. Die Entschädigung für in den Export vermarktete Jungrinder beträgt 150 EUR je Tier, für den Landwirt, der das Tier verkauft.

Antwort

Die Entschädigung kann für Einbußen im Zeitraum von 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 beantragt werden.

Antwort

Die Zuwendung kann nur als „De-minimis“-Förderung gewährt werden. Die Gesamtsumme der einer Förderungswerberin/einem Förderungswerber gewährten „De-minimis“-Förderungen (inklusive Zinszuschüssen) darf den in den jeweils aktuellen Beihilfenrechtsgrundlagen der Europäischen Kommission festgesetzten Betrag nicht übersteigen. Es gilt für Unternehmen der Primärerzeugung in einem Zeitraum von drei Steuerjahren (laufendes Jahr und zwei vorangegangene Steuerjahre) der Betrag von EUR 20.000,- brutto.

Antwort

Mit der Abwicklung dieser Förderungsaktion ist die Rinderzucht Steiermark eG betraut. Die Abwicklung erfolgt zur Gänze online. Die Antragsteller/-innen haben bis zum 7. Juli 2020 einen Antrag samt Verpflichtungserklärung mit ausgefüllter De-minimis-Erklärung online einzubringen. Die Rinderzucht Steiermark eG kontrolliert den Antrag und überprüft auf Basis der Angaben der Antragstellerin/des Antragstellers im Zuge der Auszahlung der Entschädigung das Einhalten der De-minimis-Obergrenze. Auf Basis dieser Aufstellung wird den Entschädigungswerber/-innen die Entschädigung nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes auf ihr Konto überwiesen. Bei unrichtigen/unvollständigen Angaben hat die Rinderzucht Steiermark eG zur Auszahlung gekommene Entschädigungen zu reduzieren oder zurückzufordern.

Antwort

Änderungen können gemacht werden, indem Sie einen neuen Antrag mit derselben LFBIS-Nummer erstellen. Dann wird der bestehende Antrag durch den neuen ersetzt. Rückzugsansuchen können bis zum 7. Juli schriftlich an evelyn.zarfl@rinderzucht-stmk.at gestellt werden und werden laufend bearbeitet.

Antwort

Die Auszahlung soll nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes (01.04.2020-30.06.2020) ab KW 31 (letzte Juliwoche 2020) erfolgen.

Antwort

Auf die Gewährung von Entschädigungen nach dieser Richtlinie besteht kein Rechtsanspruch.

RICHTLINIE FÜR SCHLACHTRINDER

(COVID-19-Schlachtrinder-Richtlinie)

Antwort

Ansprechpartner für die Abwicklung der COVID-19-Schlachtrinder Richtlinie ist die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind bzw. die Rinderzucht Steiermark eG.

Für die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind:
office@ezg-steirischesrind.at
Tel. 0316/421877

Für die Rinderzucht Steiermark eG:
evelyn.zarfl@rinderzucht-stmk.at
Tel. 03833-20070-16

Antwort

Das Land Steiermark gewährt Entschädigungen für den Verkauf von Schlachtrindern im Zeitraum 1. April 2020 bis 30. Juni 2020.

Antwort

Entschädigungswerber/-innen können natürliche Personen sowie juristische Personen sein, welche einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen.

Antwort

Die Entschädigung beträgt:
• 140 EUR pro Schlachtkuh
• 100 EUR je männliches Schlachtrind (Stier und Ochse)
• 70 EUR pro Kalbin
• 30 EUR pro Kalb (jünger 12 Monate)

Es sind maximal zehn Schlachtkühe und fünfzig sonstige Schlachtrinder (Stier, Ochse, Kalbin und Kalb) pro Betrieb und Geltungszeitraum dieser Richtlinie förderungsfähig. Bei Betriebszusammenschlüssen werden Entschädigungen für den Verkauf von zehn Schlachtkühen und fünfzig sonstigen Schlachtrindern je Teilhaber und Geltungszeitraum gewährt.

Antwort

Antragsberechtigt sind alle landwirtschaftlichen Betriebe, die in der Steiermark gelegen sind. Als Nachweis für die Vermarktung der Schlachttiere (Kuh, Stier, Ochse, Kalbin, Kalb) gilt die Bestätigung über die Schlachtung des Tieres in einem österreichischen Schlachtbetrieb zwischen 1. April 2020 und 30. Juni 2020. Tiere, die lebend verkauft und nicht in diesem Zeitraum geschlachtet werden, sind nicht entschädigungsfähig. Die Schlachtbestätigung kann auch im Rahmen der Abwicklung durch eine Kontrolle mittels AMA-Rinderdatenbank durch die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind oder die Rinderzucht Steiermark eG erfolgen. Die Antragsteller/-innen erteilen mit Antragstellung ihre Zustimmung, dass die abwickelnden Stellen auf ihre Daten aus der AMA-Rinderdatenbank zugreifen dürfen. Als Schlachtkühe gelten weibliche Rinder, die zumindest einmal abgekalbt haben. Kühe, Stiere, Ochsen und Kalbinnen müssen mindestens 90 Tage vor der Schlachtung auf dem Betrieb der Antragstellerin/des Antragstellers gehalten worden sein. Kälber müssen mindestens 60 Tage vor der Schlachtung auf dem Betrieb der Antragstellerin/des Antragstellers gehalten worden sein. Die Zuwendung kann nur als „De-minimis“-Förderung gewährt werden. Hinweis: Die Gesamtsumme der einer Förderungswerberin/einem Förderungswerber gewährten „De-minimis“-Förderungen (inklusive Zinszuschüssen) darf den in den jeweils aktuellen Beihilfenrechtsgrundlagen der Europäischen Kommission festgesetzten Betrag nicht übersteigen.

Antwort

Mit der Abwicklung dieser Förderungsaktion sind die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind und die Rinderzucht Steiermark eG betraut. Die Abwicklung erfolgt zur Gänze online. Die Antragsteller/-innen haben bis zum 7. Juli 2020 bei der Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind bzw. der Rinderzucht Steiermark eG einen Antrag samt Verpflichtungserklärung mit ausgefüllter De-minimis-Erklärung online einzubringen. Die Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind bzw. die Rinderzucht Steiermark eG kontrolliert den Antrag mittels AMA-Rinderdatenbank, bestätigt die Schlachtung des Tieres im förderungsfähigen Zeitraum auf einem österreichischen Schlachthof und überprüft auf Basis der Angaben der Antragstellerin/des Antragstellers im Zuge der Auszahlung der Entschädigung das Einhalten der De-minimis-Obergrenze. Auf Basis dieser Aufstellung wird den Antragstellern/-innen die Entschädigung nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes von der Rinderzucht Steiermark eG auf ihr Konto überwiesen. Bei unrichtigen/unvollständigen Angaben hat die Rinderzucht Steiermark eG zur Auszahlung gekommene Entschädigungen zu reduzieren oder zurückzufordern.

Antwort

Änderungen können gemacht werden, indem Sie einen neuen Antrag mit derselben LFBIS-Nummer erstellen. Dann wird der bestehende Antrag durch den neuen ersetzt. Rückzugsansuchen können bis zum 7. Juli schriftlich an markus.perwein@ezg-steirischesrind.at gestellt werden und werden laufend bearbeitet.

Antwort

Die Auszahlung soll nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes (01.04.2020-30.06.2020) ab KW 31 (letzte Juliwoche 2020) erfolgen.

Antwort

Auf die Gewährung von Entschädigungen nach dieser Richtlinie besteht kein Rechtsanspruch.

ALLGEMEINE FRAGEN

Antwort

Daten aus dem Antrag werden gemäß der Datenschutz-Grundverordnung ausschließlich für die Abwicklung der Entschädigungszahlungen elektronisch verarbeitet. Die Datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind Teil des Antrages und müssen vom Antragssteller bestätigt werden.

Antwort

Wenn der Antrag vollständig eingebracht wird, besteht die Möglichkeit einen Ausdruck zu erstellen.

Antwort

Nach Einbringung des Antrages erscheint eine Bestätigung, dass der Antrag erfolgreich eingebracht und ins System übernommen wurde. Ein Verweis dazu steht auch auf dem fertigen Ausdruck des eingebrachten Antrages.

Antwort

Nach Auswertung aller Daten wird auf dem Postweg eine Bestätigung der Entschädigungszahlung übermittelt. Darin werden auch alle Lebensnummern der förderfähigen Tiere enthalten sein.

Antwort

Umgehende Meldung bei Änderung von Daten im Zeitraum von Antragsstellung bis Auszahlung (Änderung von Bankverbindung oder Adresse bzw. Wechsel Bewirtschafter) Aufbewahrung von Nachweisen 7 Kalenderjahre und Gewährung von Einsicht in Unterlagen und Bücher zu Kontrollzwecken seitens Land Steiermark und EU. Bei Wechsel des Bewirtschafters bleiben alle Pflichten für den Rechtsnachfolger aufrecht.